Das Wundermittel: grüner Tee

Es gibt kein weiteres Nahrungsmittel welches so viele Vorteile für die Gesundheit hat wie grüner Tee. Die Chinesen haben über die Vorteile schon seit Jahrhunderten gewusst und nutzten den Tee als Mittel gegen Kopfschmerzen und Depressionen. Der grüne Tee wird nach EInschätzung seit ungefähr 4,000 Jahren in China als Heilmittel verwendet.
Heutzutage versuchen Nachforschungen in Asien und der westlichen Welt, die medizinsichen Vorteile des grünen Tees zu beweisen.
Zum Beispiel wurde 1994 in einem Magazin des Nationalen Krebsinstitut veröffentlicht, dass das trinken des grünen Tees das Risiko für Speiseröhrenkrebs bei chinesischen Männern und Frauen um 60% verringert hat.
Nachforschungen haben ebenfalls ergeben, dass grüner Tee einen Stoff enthält welcher das wachsen von Krebszellen unterbindet. Ebenso haben Nachforschungen ergeben, dass das regelmässige Trinken von grünem Tee den totalen Cholesterinspiegel senkt und gutes Cholesterin (HDL) mehr fördert als schlechtes (LDL).
Hier ist nun eine kleine Zusammenfassung bei welchen Krankheiten der grüne Tee helfen soll:
- Krebs
- Rheumatische Arthritis
- Hoher Cholesterin
- Infektionen
- schwaches Immunsystem
WAS MACHT DEN GRÜNEN TEE SO BESONDERS?
Das Geheimnis von grünem Tee ist, dass das Getränk über einen hohen Anteil von Catechin polyphenol enthält, insbesondere Epigallocatechin Gallate (EGCG).
EGCG ist ein sehr starkes Antioxidiant: Es verhindert einerseits das Wachstum der Krebszellen, andererseits zerstört es auch Krebszellen ohne die gesunden Zellen anzugreifen.
Ein weiterer Aspekt ist, dass es LDL-Cholestrin Level senken kann und verhindert, die abnormale Bildung von Blutzellen.
Der letztere Aspekt über die Blutzellen ist besonders wichtig wenn man bedenkt dass Thrombose (eine Formation von abnormal geformten Blutzellen) ein führender Faktor für das Auslösen eines Schlaganfalles oder Herzinfarkt ist.
Es wurden Verbindungen zwischen grünem Tee und dem "Französischen paradox" hergestellt.
Über Jahre war es Forschern unerklärlich, warum die Franzosen trotz sehr fetthaltiger Nahrung, weniger Herzerkrankungen als die Amerikaner hatten.
Die Antwort war in Rotwein enthalten, welcher Resveratrol enthält. Dies ist ein Polyphenol welches die negativen Effekte von Rauchen und fettiger Nahrung niedrig hält.
In einer Studie von 1997 haben Nachforschungen ergeben, dass EGCG zweimal so stark wie Resveratrol ist. Dies kann erklären warum die Rate der Herzerkrankung bei chinesischen Männern so niedrig ist, obwohl 75% der Männer starke Raucher sind.
Warum haben andere Chinesische Tees nicht auch eine solche Wirkung wie der grüne Tee? Grün, Oolong und Schwarze Teeblätter kommen alle von der Camellia sinensis Pflanze. Was den Unterschied bei Grünem Tee macht, ist der Prozess der Verarbeitung.
Grüne Teeblätter werden gedämpft, da diese Art der Verarbeitung das oxidieren des EGCG's verhindert.
Im Gegensatz dazu werden Schwarze und Oolong Tee aus gegärten Blättern hergestellt, welches dazu führt dass das EGCG in den Blättern nicht mehr existiert und somit die oben beschriebene Wirkung nicht mehr hat.
ANDERE VORTEILE:
Neue Beweise tauchen auf, dass grüner Tee sogar bei Diäten helfen kann. Im November 1999 hat die amerikanische Zeitrischft der Klinischen Ernährung ein Resultat veröffentlicht, welches auf eine Studie in Genf hinweist.
Bei dieser Studie wurden Männern eine Kombination aus Koffein und grünem Tee verabreicht, anderen Männern wurde Koffein und ein Placebo verabreicht.
Man fand dabei heraus, dass die Männer mit grünem Tee mehr Kalorien verbrannt haben als die Männer welche ein Placebo erhielten.
Grüner Tee kann sogar auch Zahnverfall vorbeugen. Die Fähigkeit Bakterien zu zerstören welche eine Lebensmittelvergiftung auslösen kann, kommen hierbei sehr zu Gute. Grüner Tee kann ebenfalls Bakterien zerstören welche unseren Zahnschmelz angreifen.
WELCHE NEBENEFFEKTE HAT DER GRÜNE TEE:
Bis heute wurde nur ein negativer Aspekt des grünen Tees bemerkt. Dabei handelt es sich um Schlaflosigkeit, da der grüne Tee Koffein enthält.
Jedoch enthält grüner Tee weniger Koffein als Kaffee: Es sind ungefähr 30 - 60 mg in 263ml grünem Tee enthalten und über 100mg in der gleichen Menge Kaffee.
WIEVIEL GRÜNEN TEE SOLL ICH TRINKEN?
Es gibt genauso viele Antworten zu dieser Frage wie Leute, welche die natürliche Wirksamkeit des Tees versuchen zu ermitteln.
Zum Beispiel hat das japanische Magazin "Kräuter für Gesundheit" einen Bericht veröffentlicht über Männer, welche 10 Tassen grünen Tee am Tag tranken. Diese Männer waren 3 Jahre länger Krebsfrei wie Männer, welche weniger als 3 Tassen pro Tag getrunken hatten.
Eine Studie der Cleveland Western Reserve Universität hat in der zwischenzeit ergeben, dass 4 oder mehr Tassen des grünen Tees täglich rheumatische Arthritis vermeiden können, oder bei Vorhandensein der Krankheit die Symptome mildern können.
Eine Japanische Studie hat ebenfalls ergeben, dass Brustkrebs bei Frauen weniger wiederkam und sich weniger schnell verbreitete, wenn die Frauen 5 Tassen oder mehr grünen Tee pro Tag getrunken haben.
WIE BEREITET MAN EINE TASSE GRÜNEN TEE AM BESTEN VOR?
Um eine perfekte Tasse grünen Tee zu bekommen, bedarf es einem komplizierten Prozess. Wenn der Tee nicht korrekt aufgebrüht wird, können die wichtigen Inhaltsstoffe den Geschmack zerstören und den Tee sehr bitter schmecken lassen.
Es ist sehr wichtig, den Tee nicht zu lange brühen zu lassen.
Es ist am Besten, den Instruktionen auf der Teepackung zu folgen, welche Sie zu Hause haben.
Hier haben wir jedoch noch einmal allgemeine Anleitungen notiert:
- Benutzen Sie einen Teebeutel, oder 2-4g des Tees pro Tasse
- Füllen Sie den Wasserkocher mit kaltem Wasser und bringen dies zum kochen.
- Nachdem das Wasser gekocht hat, lassen Sie dies noch 3 Minuten stehen.
- Geben Sie dann das heisse Wasser über den Tee oder Teebeutel. Wenn Sie einen Teebeutel benutzen, nehmen Sie diesen aus der Tasse und lassen den Tee noch einmal 3 Minuten ziehen.
- Danach bitte noch einmal 3 Minuten zum Abkühlen stehen lassen.
- Stichwort:
- Abnehmen:

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